Zum Inhalt springen

Warenkorb

Dein Warenkorb ist leer

Magazin Strass, Flock und Puff-Print: So bleiben verzierte Shirts lange schön

Strass, Flock und Puff-Print: So bleiben verzierte Shirts lange schön

Handapplizierte Steinchen, samtige Flock-Flächen und erhabene Puff-Prints brauchen etwas mehr Aufmerksamkeit als ein Basic-Shirt. Die wichtigsten Regeln, die häufigsten Fehler – und was zu tun ist, wenn ein Steinchen fehlt.

· 2 Min. Lesezeit
T-Shirt Cinteotl mit handgesetzten Strasssteinen – Ay Güey
T-Shirt Cinteotl mit handgesetzten Strasssteinen – Ay Güey

Ein Ay Güey Shirt ist kein Massenprodukt: Die Motive werden in Mexiko gedruckt, und Strasssteine, Nieten, Flock und Puff-Elemente werden von Hand appliziert. Damit diese Details so lange leuchten wie am ersten Tag, braucht das Shirt in der Wäsche ein wenig mehr Aufmerksamkeit als ein Basic. Hier sind die Regeln, die wir selbst befolgen – und die Erklärung, warum.

Die vier Techniken auf deinem Shirt

Strass und Nieten sitzen auf einer Schicht Bügelkleber, die sie fest mit dem Stoff verbindet. Jeder Stein und jede Niete wird von Hand gesetzt – das gibt dem Shirt seinen Glanz und seine Tiefe. Flock ist die samtige Fläche, die sich wie Velours anfühlt – feine Fasern, die elektrostatisch auf eine Klebeschicht gesetzt werden. Puff-Print ist der erhabene, leicht schaumige Druck – ein weicher 3D-Effekt, den man sieht und fühlt. HD-Gel-Print und Sublimation schliesslich sind die flächigen, fotorealistischen Motive; Sublimation liegt in der Faser selbst, Gel-Print als dünne Schicht darauf.

Waschen: die fünf Grundregeln

1. Wenden – Innenseite nach aussen. Die wichtigste Regel überhaupt. Die Innenseite nimmt die Reibung in der Trommel auf, nicht die Applikation.

2. Maximal 30 °C, Schonprogramm oder Handwäsche. Kaltes Wasser und wenig Schleudern schonen den Kleber unter den Steinchen. Ein Wäschenetz hilft zusätzlich.

3. Kein Chlor, kein Bleichmittel, möglichst kein Weichspüler. Weichspüler legt einen Film über Prints und kann Flock stumpf machen.

4. Nicht in den Trockner und nicht chemisch reinigen. Die Hitze im Trockner löst Bügelkleber, die Lösungsmittel der Reinigung greifen Prints an. Stattdessen: ausschütteln, in Form ziehen, liegend oder hängend trocknen – nicht in der prallen Sonne.

5. Nicht direkt auf der Applikation bügeln. Wenn überhaupt, dann gewendet (Innenseite nach aussen), bei niedriger Temperatur, mit einem Tuch dazwischen – und die verzierte Stelle aussparen.

Der häufigste Fehler: nass reiben

Flock und Puff-Print sind im feuchten Zustand empfindlich. Wer ein nasses Shirt auswringt, an der verzierten Stelle rubbelt oder es zusammengeknüllt liegen lässt, riskiert Risse und abgelöste Ecken. Also: nass nie knicken, dehnen oder reiben, sondern glatt trocknen lassen.

Was normal ist – und was nicht

Beim ersten Waschen können Prints und Sublimationen etwa 5 bis 10 Prozent ihrer Farbintensität verlieren; das ist bei jedem Textildruck so und von Auge kaum wahrnehmbar. Bei handgesetzten Strasssteinen und Nieten ist es normal, dass sich im Lauf der Zeit einzelne Steinchen lösen – bei der Menge an Steinchen pro Motiv fällt ein kleiner Anteil nicht auf.

Ein Steinchen fehlt? So flickst du es

Übrig gebliebene Strasssteine aus dem Bastelbedarf gibt es in allen Grössen. Hotfix-Steine haben den Kleber schon auf der Rückseite: Stein an die Stelle setzen, Tuch darüber, mit dem Bügeleisen bei mittlerer Hitze 15 bis 20 Sekunden andrücken, abkühlen lassen. Alternativ hält ein Tropfen Textilkleber. Wichtig: erst nach 24 Stunden wieder waschen.

Aufbewahren

Verzierte Shirts liegen besser, als sie hängen – auf dem Bügel zieht das Gewicht der Applikation den Stoff aus der Form. Gefaltet mit der Applikation nach innen, nicht unter einem Stapel schwerer Pullover. So sind sie auch nach vielen Sommern noch das Shirt, das alle zuerst sehen.

Die Pflegehinweise auf einen Blick · So entstehen unsere Prints